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Porträtserie über Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von VINCI Energies. Sie üben mit ganz unterschiedlichem Background, einzigartigen Profilen und Werdegängen in der ganzen Welt einen der zahlreichen Berufe aus, die den Reichtum von VINCI Energies ausmachen.

Lukas Pflaum arbeitet als Divisionskaufmann für mehrere Business Units von Actemium Deutschland. Er hat großen Spaß am Lernen und an der Weitergabe von Wissen. Als QUARTZ-Ausbilder hat er sich eine Unternehmenskultur angeeignet, die auf Vertrauen und Verantwortung basiert.

Als Kind wollte er Lehrer werden, als Jugendlicher Koch. Diese Mischung aus Pädagogik und Präzision zeichnet Lukas Pflaum, Divisionskaufmann bei Actemium Deutschland, auch in seinem jetzigen Beruf aus: zugewandt, stringent und mit großem Spaß am Unterrichten.

Mit 17 beginnt er eine Lehre zum Elektroniker in einem Familienunternehmen. „In dieser kleinen Firma mit flachen Hierarchien konnte ich alle Aspekte des Berufs kennenlernen“, erinnert er sich.

Sehr schnell erkennt er seine Stärken: Kundenkommunikation und Organisationstalent. Er vervollständigt seine Ausbildung durch einen MBA-Abschluss, den er im dualen Studium bei Actemium macht, der Industriemarke von VINCI Energies. „Durch diese technische und kaufmännische Doppelqualifikation habe ich heute eine ganzheitliche Vision von den Projekten, die ich betreue.”

Vielseitige Laufbahn

Seit 2011 ist der heute 36-jährige Lukas Pflaum bei Actemium tätig und kann auf einen vielseitigen Erfahrungsschatz verweisen. „Ich bin zum Allrounder geworden, verlasse gerne die ausgetretenen Pfade und übernehme eine Schnittstellenfunktion zwischen den Fachteams.“ Mit Dankbarkeit denkt er an die Führungskräfte zurück, die ihn inspiriert haben: „Von ihnen habe ich gelernt, dass man individuell auf jede:n Mitarbeitende:n eingehen, die Stärken und Schwächen kennen und sie bzw. ihn motivieren können muss.”

Als Divisionskaufmann bei Actemium Cegelec Mitte betreut er vier Business Units in Süddeutschland. Sie gehören zur neuen Division Special Machines & Services, die durch die Gründung des Pôles Industrial Solutions South entstanden ist.

„Vertrauen ist der Grundstein von allem anderen. Es ermöglicht offene Kommunikation, gegenseitige Unterstützung und aufrichtige Zusammenarbeit.”

Er hat vielfältige Aufgaben: Budgetverwaltung, Berichtswesen, Vertragskoordination und Unterstützung der Teams. „Mein Alltag ist anspruchsvoll, aber nie langweilig. Was ich am meisten mag, ist die Themenvielfalt und den Austausch mit den Teams.”

Wissen weitergeben, um besser zu lernen

Wenn er sich jedoch auf eine Rolle festlegen sollte, wäre das die des Ausbilders. Seit 2018 leitet Pflaum die Schulungen „Einführung“, „Budget“, „Projektverfolgung“ und „BU-Monitoring“ für das QUARTZ-Programm, mit dem die interne Managementkultur der VINCI Energies-Gruppe weitergegeben wird. „Ich gebe mein Wissen gerne weiter, aber das beruht auf Gegenseitigkeit: Beim Unterrichten lerne ich auch viel über meine eigene Arbeitsweise dazu.”

Was er an QUARTZ besonders schätzt, ist der ganzheitliche Ansatz. „Das Programm beschränkt sich nicht auf den rein beruflichen Rahmen, sondern vermittelt einen Denkansatz, der auch im Alltag von Nutzen ist.“ Diesen Spirit gibt er auch an sein etwa zehnköpfiges Team weiter: ermutigen, delegieren, Verantwortung übertragen. „Ich gebe meinen Leuten Entscheidungsfreiheit. Meine Aufgabe ist es, ihre Stärken zu erkennen und ihnen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.”

Wenn er sich für einen einzigen Wert von VINCI Energies entscheiden sollte, wäre das Vertrauen. „Das ist der Grundstein für alles andere. Vertrauen ermöglicht offene Kommunikation, gegenseitige Unterstützung und aufrichtige Zusammenarbeit.“ Ein konkretes Beispiel: „Bei einem Projekt war ein kleiner Fehler in der Kalkulation aufgetaucht. Anstatt das zu kritisieren, haben wir ihn gemeinsam analysiert. Aus Fehlern kann man lernen und das Team stärken.”

Diese Überzeugung kennzeichnet seinen Managementstil: Eine Mischung aus Dialog, Anspruch und Wohlwollen. „Lernen funktioniert meiner Meinung nach in vier Phasen: Zuhören, anwenden, weitergeben und in Frage stellen.”

Mit Engagement die Zukunft vorbereiten

Neben seinen Aufgaben als Führungskraft macht Pflaum bei den Solidaritätsprojekten von Actemium mit. „Wir haben vor kurzem ein Ausbildungszentrum in München eröffnet, das erste von Actemium Deutschland. Wir  begleiten dort 20 angehende Elektriker:innen, bald sollen es etwa 30 sein.“ Diese Initiative liegt ihm am Herzen. „Junge Menschen ausbilden heißt, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, ihnen Perspektiven und eine berufliche Zukunft zu bieten.”

Außerdem nimmt Pflaum an der Typisierungskampagne der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) in einer Actemium-BU teil, um sich als potentieller Stammzellenspender zu registrieren. „Vor ein paar Tagen bekam eine Kollegin einen Anruf, dass sie tatsächlich als Spenderin in Frage kommen könnte. Gerade hatte sie den ersten Termin bei der DKMS.”

Beim Kochen für die Familie, das er von seiner Großmutter gelernt hat, wie auch bei der Schulung von Nachwuchs-Führungskräften verfolgt Pflaum stets dieselbe Philosophie: Stringenz und Spaß an der Wissensvermittlung sind bei ihm zwei Seiten einer Medaille. „Ich lerne gerne dazu, vermittle mein Wissen an andere und sehe sie wachsen.”

 

Foto: ©Emanuel Klempa

16/03/2026

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