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In der Schweiz renovieren zwei Business Units von VINCI Energies, Mobility Smart Solutions und Etavis Romandie, die Sicherheitsausrüstung an der A1 zwischen Arrissoules und Payerne. Die Baustelle startet im April 2026 unter strengen technischen und zeitlichen Auflagen.

In der Schweiz sind knapp sieben Millionen Fahrzeuge zugelassen, davon etwa fünf Millionen Pkw – doppelt so viel wie 1980, obwohl die Bevölkerungszahl in dieser Zeit nur um 40 % gestiegen ist.

Dieser starke Zuwachs beim Straßenverkehr macht ständige Sanierungen und Ertüchtigungen der Infrastruktur erforderlich. So hat das Bundesamt für Strassen (ASTRA) kürzlich ein Sanierungsprojekt in Auftrag gegeben. Es geht um einen Teil der Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen der Tagbaustrecken Frasses und Sévaz auf dem Abschnitt der Autobahn A1 zwischen Arrissoules und Payerne. Eine Autobahn von strategischer Bedeutung, die das Land von Ost nach West durchzieht.

Fachkonsortium

Mobility Smart Solutions, eine Business Unit von VINCI Energies, wurde mit einem Teil dieses neuen Projekts beauftragt. Dabei arbeitet sie im Konsortium mit Etavis Romandie, einer weiteren BU von VINCI Energies, die auf Elektronik-, Kommunikations- und Automatisierungslösungen spezialisiert ist.

Bei dem Auftrag geht es um die Renovierung der Nottelefonanlagen (Kontrolle von 20 Notrufsäulen), der Brandmeldeanlage im Tunnel (Schnittstelle mit dem Wärmesensorkabel und Weiterleitung von Alarmmeldungen an das Abschnittsmanagementsystem), verschiedener weiterer Systeme (Überwachung der Funkanlagen, Wettermeldesysteme, KHL, Pumpen, Abwasserkanalisation usw.) und des Abschnittsmanagementsystems, das insbesondere die Hypervision aller Anlagen und die Koordination der Untersysteme sämtlicher Sicherheitsequipments übernimmt. Dabei kommt das SCIM-Protokoll (System for Cross-Domain Identity Management) zum Einsatz“, erläutert Sylvain Jimenez, BU-Leiter von Mobility Smart Solutions.

Wir sind für die Projektleitung und die Realisierung der Hypervision verantwortlich. Diese muss spezifischen ASTRA-Modellen entsprechen, die wir erst beherrschen müssen, bevor wir sie an die Fachfirmen weitergeben. Etavis ist zuständig für die Telefonie, Brandmeldung und andere Systeme sowie die Baustellenkoordination“, fügt er hinzu.

Baustelle unter strengen Auflagen

Die Arbeitsgemeinschaft Mobility Smart Solutions/Etavis mit etwa fünfzehn Beschäftigten muss bis Ende 2025 die Ausrüstungen beschaffen und montieren, damit die Baustelle im April 2026 starten kann. Sie soll bis Oktober 2026 abgeschlossen sein.

„Wir sind für die Projektleitung und die Realisierung der Hypervision verantwortlich, die spezifischen ASTRA-Modellen entsprechen muss.”

„Wir können aufgrund der Wintersperre nicht schon im Januar 2026 anfangen. Der Zeitdruck ist umso größer, als wir die Arbeiten in zehn Bauabschnitten durchführen müssen. Das vermeidet Sperrungen dieser Autobahn, die einen Großteil der Schweiz durchquert“, so Nicolas Roche, Leiter des Geschäftsbereichs Infrastruktur Straßen & Tunnels bei Mobility.

Eine weitere Herausforderung für die Arbeitsgemeinschaft ist die Koordination der Mitgewerke auf der Baustelle: Zeitgleich arbeiten andere Firmen an der Signal-, Energie- und Lichttechnik und warten die Tunnelröhren. „Mobility Smart Solutions ist auf Verkehrstechnik spezialisiert und verfügt über viel Routine im Umgang mit solchen Auflagen, genau wie die Etavis, mit der wir bereits ähnliche Maßnahmen abgewickelt haben“, versichert Jimenez.

15/01/2026