Der „Netto Null CO2“-Vertrag: zwischen industrieller Performance und klimaneutralem Wirtschaften
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VINCI Facilities bringt einen „Netto Null CO2“-Vertrag zur Verbesserung der Klimabilanz auf den Markt, der industrielle Performance mit regionalen Wiederaufforstungsprojekten verbindet. Umgesetzt wird er an fünf Produktionsstandorten eines Kunden im Südwesten Frankreichs. Ein Beweis dafür, dass ökologische Wende und Wettbewerbsfähigkeit Hand in Hand gehen können.

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Im April 2025 schloss ein Kunde, der in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Kosmetik tätig ist, für seine fünf Standorte in Südwestfrankreich einen Multiservice-Instandhaltungsvertrag mit VINCI Facilities (VINCI Energies Building Solutions), der dem Grundsatz „Null CO2-Nettoemissionen“ unterliegt.
Die Partnerschaft beruht auf dem Prinzip „Vermeiden, Reduzieren, Kompensieren“ und zeigt den gemeinsamen Willen, betriebliche Exzellenz und Umweltverantwortung in Einklang zu bringen – schließlich will Frankreich bis 2045 klimaneutral sein.
Der „Netto-Null“-Vertrag beruht auf einer konsequenten Methodik. „Wir ermitteln vorab die Auswirkungen des Vertrags, wir begrenzen sie auf das notwendige Mindestmaß und vermeiden alle überflüssigen Bestandteile. Unvermeidbares reduzieren wir so stark wie möglich. Erst dann stützen wir uns auf ein lokales Projekt, um die verbleibenden Auswirkungen des Vertrags zu kompensieren“, erläutert Emmanuel Nunes, Leiter Business Development bei VINCI Facilities.
Lokaler Ausgleich mit positiver Wirkung
Dank dieses Ansatzes können mit Zahlen hinterlegte, nachprüfbare Verpflichtungen eingegangen werden, die eine kontinuierliche Reduzierung der Emissionen gewährleisten. „Wir verpflichten uns, unser Geschäft nachhaltig klimaneutral zu gestalten und alle verbleibenden Emissionen zu kompensieren“, fügt er hinzu. Der „Netto Null“-Ansatz zeichnet sich demnach durch seine Transparenz und ehrgeizigen Umweltziele aus.
„Ein Beweis, dass industrielle Performance und Ökologie miteinander vereinbar sind.”
Im genannten Fall startete VINCI Facilities ein Wiederaufforstungsprojekt in den weitläufigen Kiefernwäldern des Departements Landes (Südwestfrankreich), das mit dem Label „klimafreundlich“ ausgezeichnet wurde. „Wir haben ein lokales Aufforstungsprojekt gestartet, mit dem CO2 gebunden, die Biodiversität gestärkt und die Forstwirtschaft unterstützt wird“, so Nunes.
Diese Initiative ist Teil der Wertschöpfungskette des Kunden, denn er setzt in seiner Produktion auch Kiefernharzderivate ein.
Greifbare Ergebnisse
Die Entwicklung einer lokalen Kompensationslösung war die größte Herausforderung. „Wir haben uns mit den Fachleuten von VINCI Concessions zusammengesetzt, um konkrete, klimafreundliche Kompensationslösungen vor Ort zu finden“, erläutert Nunes.
Ein Jahr nach dem Start sind die Vorteile klar erkennbar. „Der Grundsatz „Vermeiden – Reduzieren – Kompensieren“ ist in das Vertrags- und Betriebsmodell integriert. Zudem berichten wir regelmäßig über den Vertragsfortschritt“, erklärt er. Auf Kundenseite gelten die erbrachten Dienstleistungen dank des lokalen Aufforstungsprojekts nunmehr als klimaneutral.
Der „Netto Null CO2“-Vertrag stellt einen enormen Fortschritt im Facility Management dar. „Er beweist, dass industrielle Performance und Ökologie miteinander vereinbar sind“, so Nunes abschließend.
10/11/2026