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Daten sammeln ist eine Sache, Daten auswerten eine ganz andere. Wir berichten, wie Axians Unternehmen bei der Auswertung hilft, um an Leistungsfähigkeit zu gewinnen.

Internet der Dinge, Augmented Reality, selbstfahrende Autos, Smart City… in den nächsten Jahren wird die Datenmenge exponentiell anwachsen. Jedes Lebewesen, jeder Roboter, jeder Ort wird digitale Signale sowohl aussenden als auch empfangen. Die Big Data-Ära hat gerade erst begonnen – genauso wie die damit zusammenhängenden „Wissenschaften“, insbesondere die Datenanalyse (Data Analytics).

Dazu Arno Hordijk, Chief Technology Officer und Analyseexperte bei Axians Niederlande (VINCI Energies): „Die Datenressourcen sind quasi unbegrenzt. Die einzige Grenze sind wir Menschen. Wir müssen deshalb sicherstellen, dass unserer Phantasie immer wieder neue Lösungen entspringen. Die Daten an sich haben eine Funktion, aber letztendlich müssen wir kreativ bleiben, um sie zu unseren Gunsten einzusetzen.“

Quantitativ und qualitativ

Alle Bereiche sind im Wandel. Geschäftswelt, Politik, Marketing, Sport stehen noch ganz am Anfang zahlreicher Umbrüche. Manche sind besorgniserregend, andere stimmen hoffnungsvoll. Die Datenanalyse liefert quantitative Ergebnisse, hat aber auch qualitative Konsequenzen.

„Im Gesundheitswesen arbeiten wir zum Beispiel mit Unikliniken an der Schaffung eines analytischen Umfelds, damit das Krankenhaus durch die Verarbeitung und Analyse seiner medizinischen Daten die Diagnose, Pflege und Behandlungsergebnisse verbessern kann. Konkret wollen wir mittels Datenanalyse die Leistungsfähigkeit der Stationen verbessern“, so Hordijk. „Bei der Pflege von Menschen mit Behinderungen analysieren wir Informationen darüber, mit welcher Wahrscheinlichkeit sich in einem bestimmten Kontext Zwischenfälle ereignen.“

Der CTO von Axians Niederlande nennt noch einen weiteren Interessenschwerpunkt: „Die alternde Bevölkerung und die immer ungesundere Lebensführung zwingen zu mehr Prävention im Gesundheitswesen, und bei diesem Wandel spielen auch Data Analytics eine Rolle.“

Wissen und Lernen

Es wäre falsch, das menschliche Bauchgefühl als Hirngespinst abzutun; bei der Problemlösung auf Datenmaterial zu verzichten, wäre aber ebenfalls ein Fehler. Die Wissenskultur muss durch eine Lernkultur und die Herstellung eines Gleichgewichts zwischen Subjektivität und einer neuen Form der Objektivität ergänzt werden, und die Top-Down-Logik ist teilweise umzukehren.

„In der Wirtschaft“, stellt Hordijk fest, „sind zwischenzeitlich alle von der wichtigen Rolle von Big Data überzeugt, sie wissen aber noch nicht genau wie. Da können wir helfen. Wenn uns ein konkretes Problem vorgelegt wird, nimmt die Lösung zunächst in unserem Datalab Form an. Unsere IT-Wissenschaftler evaluieren den Einsatzbereich und die verfügbaren Daten gemeinsam mit dem Kunden. Diese Forscher sind sehr kreative und wissensdurstige Analyse- und Informatikexperten, die ein recht genaues Konzept und einen funktionsfähigen Prototyp entwickeln können“, so der CTO von Axians Niederlande abschließend.

„Die alternde Bevölkerung und die immer ungesundere Lebensführung zwingen zu mehr Prävention im Gesundheitswesen.“

03/04/2017