Auf den Balearen hat sich Omexom mit einem mobilen Labor ausgerüstet, einem Konzentrat an fortschrittlicher Technologie zur Kabelstörungsortung bei unterirdischen Stromtrassen, wodurch sich blindes Graben erübrigt.

Auf den Balearen wollte der Stromnetzbetreiber Endesa Distribución Eléctrica im Sinne der Einsatzoptimierung ein Fahrzeug, das mit sämtlichen Instrumenten ausgestattet ist, die zur Überwachung unterirdischer Leitungen notwendig sind. Die mit der Netzmaintenance betraute Marke Omexom (VINCI Energies) hat auf Mallorca und Minorca nun ein solches mobiles Labor in Betrieb genommen. Das von der Firma Baur vertriebene Kastenwagenmodell „Transcable 3000 80 Kv -3/a“, für das sich Omexom entschieden hat, dient der präzisen Fehlerortung. Darüber hinaus lässt sich damit eine genaue Trassierung vornehmen – von wertvoller Hilfe, wenn kein Lageplan vorliegt.

Mit diesem mobilen Labor“, so Ángel González, Business Unit Manager bei Omexom Baleares, „ist Omexom in der Lage, einen Kurzschluss über eine Entfernung von bis zu 65 km zu orten.“

„Die Bündelung der verschiedenen Ortungs-, Mess- und Trassierungsinstrumente stellt einen echten Zeit- und Effizienzgewinn dar.“

Akustische Ortung

Ein Stoßwellengenerator schickt Impulse in das Kabel, die am Fehlerort ein physisches Ereignis auslösen. Die daraufhin erfolgende Entfernungsberechnung ab Generator dient zur Ortung der Fehlerquelle mit einer Genauigkeit von wenigen Metern: eine in wirtschaftlicher Hinsicht noch zu grobe Annäherung, um allein auf dieser Grundlage mit Grabungsarbeiten zu beginnen.

In einem zweiten Schritt können die Wartungstechniker dann den Fehler mithilfe einer akustischen Methode auf wenige Zentimeter genau lokalisieren.

„Für den Kunden“, führt Xisco Amengual, Projektleiter bei Omexom, aus, „stellt die Bündelung der verschiedenen Ortungs-, Mess- und Trassierungsinstrumente sowohl bei Störungsbehebungseinsätzen als auch bei Kabeltests zum Zeitpunkt der Verlegung einen echten Zeit- und Effizienzgewinn dar“.

 

15/01/2018