Bei der Ausstattung ihres Boots für die Solar Boat Regatta mit einem leistungsstarken Unterwassermotor und Solarzellen der neuesten Technik ist Studenten der Universität Twente ein Technologiesprung im Bereich E-Mobility gelungen. Ein Abenteuer, dem Omexom als Partner zur Seite steht.

Für den Bau des leistungsstarken Elektroboots, mit dem die Studenten der Universität Twente im Juli 2018 an der Solar Boat Challenge in Monaco teilgenommen haben, haben sie mehrere innovative E-Mobility-Lösungen miteinander kombiniert. Zunächst haben sie das Deck des in knapp einem Jahr gebauten Boots mit silikonüberzogenen Maxeon-Solarzellen versehen.

Diese Art von PV-Modulen ist äußerst energieeffizient und auch korrosions-, temperatur- und stoßbeständig“, präzisiert Thomas Kolkman, Ingenieur des akademischen Teams.Die auf dem Deck angebrachten Solarzellen mit 10,5 m² Fläche erzeugen 1900 Watt Strom. Eine gute Leistung, um schnell voranzukommen und einen 1,5-kWh-Akku zu laden.

„Dieses Experiment bündelt eine Reihe von Innovationen und konzentriert alle Herausforderungen, mit denen wir und unsere Kunden täglich konfrontiert sind, d. h. die Energiewende in all ihren Aspekten zu meistern.“

Die Studenten der Universität Twente haben sich auch anderen innovativen Ideen zugewandt, um Gewicht zu sparen und an Energieeffizienz zu gewinnen. „Bei unserer Leichtbaukonstruktion haben wir für die Hohlteile mit 3D-Druck gearbeitet, beispielsweise bei den Strukturteilträgern, die nicht schwerer als ein Apfel sind“, berichtet Rob van Zee, technischer Leiter der Solar Boat-Mannschaft Twente.

„Wir haben uns außerdem für Foils entschieden, damit der Rumpf über dem Wasser schwebt. Damit gewinnen wir an Tempo. Für eine optimierte Energieeffizienz und Antriebskraft fiel unsere Wahl auf einen ePropulsion Pod Drive, eine Art Unterwasserkolben direkt hinter der Schraube.“ Wie Thomas Kolkman ergänzend hinzufügt, „steigert sich die Stromausbeute dank der direkten Pod Drive-Kühlung im Wasser“.

Optimierte energetische Leistung

Das ausgesprochen kreative Team wird von Omexom gesponsert. Ein strategischer Schachzug, erklärt Maarten de Vries, Client Manager bei Omexom Zwolle (VINCI Energies), denn „wenn auch in kleinem Maßstab bündelt dieses Experiment eine Reihe von Innovationen und konzentriert alle Herausforderungen, mit denen wir und unsere Kunden täglich konfrontiert sind, d. h. die Energiewende in all ihren Aspekten zu meistern“.

Omexom hat für das Solar Boat, das im Juli 2018 in Monaco ins Rennen ging, keine Technologie bereitgestellt, sondern hat sich mit den Studenten über das Wie einer Unterstützung ausgetauscht. „Omexom kann sich bei der Energieoptimierung für uns als wertvoller Partner erweisen“, meint Rob van Zee, technischer Leiter des Solar Boat-Teams Twente, „vor allem was den Schutz und folglich die längere Lebensdauer der vom Salzwasser stark strapazierten Elektrik angeht.“

Ein anderer Ansatz, den Maarten de Vries anspricht: „Die Entwicklung einer mobilen Wetterstation, die Echtzeitdaten liefert, mit denen sich der Regattaverlauf optimieren lässt.“ Der Omexom-Verantwortliche verweist darauf, dass die Omexom Business Unit Duivendrecht auf SCADA- und RTU-Lösungen – im Klartext Überwachungs- und Datenerfassungssysteme und Fernbedienungsterminals – spezialisiert ist.

2017 hatte Axians, eine weitere Marke von VINCI Energies, Studenten von Eindhoven, ebenfalls in den Niederlanden, bei der World Solar Challenge, einem anderen Wettbewerb – diesmal zu Land – dabei unterstützt, auch bei wechselhaftem Wetter die Sonnenausbeute zu maximieren.

Eines ist für Omexom und das Team der Universität Twente klar: Die unter den schwierigen Bedingungen einer Regatta im Meer getesteten PV-Panels eröffnen neue Perspektiven für alle Bereiche der Elektromobilität. Warum beispielsweise nicht auf Autodächern?

12/09/2019