„Vor ein paar Jahren interessierte sich kaum jemand für unsere Arbeit“, unterstreicht Gaël Hamon, Geschäftsführer der Firma Art Graphique Patrimoine (AGP), die zwischen 2014 und 2016 fast die komplette Pariser Kathedrale Notre Dame abgescannt hat. Heute stehen die Millionen Daten, die bei AGP gespeichert sind, im Zentrum der Aufmerksamkeit.

Die französische Regierung hat das Unternehmen gebeten, dieses Archiv zur Erstellung eines digitalen 3D-Modells einzusetzen, um unter anderem den beim Brand vernichteten Dachstuhl in allen Details darzustellen.

Die strukturierten Daten dieses Modells ermöglichen auch die Simulation des Wiederaufbaus. Erst nach Fertigstellung des Modells kann mit den Bauarbeiten begonnen werden. AGP hat weltweit bereits 2.000 Gebäude erfasst. Dank der so gewonnenen Daten konnte unter anderem das Rosettenfenster der Kathedrale von Soissons rekonstruiert werden, das von einem Sturm eingedrückt worden war.

19/11/2020

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Wired.co

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