Die Stadt Yaoundé, Kamerun, erlebt immer wieder Stromausfälle und Abschaltungen in der Spitzenbedarfszeit zwischen 18 und 20 Uhr, wenn die Straßenbeleuchtung eingeschaltet wird. Zur Stromversorgung kommunaler Gebäude springen dann Dieselnotstromaggregate an – eine teure, umweltbelastende Lösung, die die Stadtverwaltung auf ein Minimum beschränken möchte.

Zur Frage der Betriebskontinuität kommt noch das Problem einer überalterten Infrastruktur in manchen Stadtteilen. Die Regierung Kameruns hat daher ein Programm zur Modernisierung der Straßenbeleuchtung, vorrangig in Yaoundé und Douala, aufgelegt. Der Kommunalverband Yaoundé hat dafür ein ehrgeiziges Projekt im Sinn und will eine sichere Energieversorgung der öffentlichen Einrichtungen (Rathaus und öffentliche Beleuchtung) mit Energiewende-Zielen verbinden.

14/09/2020

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