Leistungsfähige Batterien sind ein entscheidender Faktor zur Förderung der Elektromobilität. Um ihre Autoindustrie zu verteidigen und gleichzeitig die Nachhaltigkeit voranzutreiben, startete die EU 2017 die „European Battery Alliance“. In diesem Rahmen findet auch das im Februar 2020 angelaufene SeNSE-Forschungsprojekt statt. Ziel ist, diesen strategischen Sektor nicht allein asiatischen Anbietern zu überlassen (derzeit 90 % Marktanteil) und Europa mit eigenen Fertigungskapazitäten für Lithium-Ionen-Batterien der nächsten Generation auszustatten. Diese setzt auf Kreislaufwirtschaft und saubere Mobilität. SeNSE widmet sich der Verbesserung der Komponentenchemie und des Batteriemanagementsystems (BMS). Insbesondere wird am Austausch der herkömmlichen Anoden gegen Silizium-Graphit-Kompositwerkstoffe sowie die Verringerung des Kobaltanteils in den Kathoden geforscht. SeNSE wird von der Schweiz aus gesteuert und vereint elf europäische Partner aus sieben Ländern, darunter die schwedische Northvolt. Das Unternehmen möchte zwei europäische „Giga-Factories“ für Lithium-Ionen-Batterien bauen.

11/02/2021

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