Da immer mehr Arbeit im Homeoffice oder unterwegs erledigt wird, muss die Wirtschaft dafür sorgen, dass sich die Beschäftigen optimal untereinander vernetzen können. Genau darum geht es bei der kognitiven Zusammenarbeit.

Es ist heute kein Hexenwerk mehr, überall und im richtigen Augenblick umfangreiche Echtzeitdaten für die Arbeit zur Verfügung zu stellen. Durch das Zusammenspiel von künstlicher Intelligenz, Cloud- und Datentechnik vereint die kognitive Zusammenarbeit das Beste aus zwei Welten: neue Technologien und menschliche Kreativität.

Da die Leute immer mobiler werden und deshalb häufiger von unterwegs arbeiten, sind neue Tools entstanden, über die sie sich vernetzen und auf mehreren Kanälen kommunizieren“, erläutert Danny Cullens, Enterprise Architect und Business Consultant bei Axians, der Fachmarke von VINCI Energies für digitale Lösungen.

„Ein Problem war jedoch weiterhin ungelöst: die echte kollaborative Teamarbeit per Videokonferenz. Genau da setzt die kognitive Zusammenarbeit an: Sie hilft, die richtigen Informationen und vor allem die richtigen Personen zu finden“, fügt er hinzu.

Hindernisse abbauen

Die kognitive Zusammenarbeit stützt sich auf neue Technologien, um für eine bessere Arbeitserfahrung ohne Reibungsverluste und mit problemloser Informationsbeschaffung zu sorgen. Diese Art von relationaler Intelligenz blendet beispielsweise bei einer Videokonferenz unter jeder/m Teilnehmenden ein Feld ein, mit dem direkt auf die jeweilige Biografie, Berufslaufbahn und Funktion zugegriffen werden kann.

„Neben weiteren Vorteilen ermöglicht beispielsweise die Gesichtserkennung, einen zuvor reservierten Besprechungsraum zu öffnen und die Sitzung einfach per Sprachbefehl zu beginnen. Ein weiteres Beispiel: Wenn Sie eine bestimmte Information von Ihrem Unternehmen brauchen, aber nicht genau wissen, wer diese Information hat oder diese Person nicht verfügbar ist, können Sie über kollaborative Tools entweder direkt darauf zugreifen oder die Kollegen dieser Person um Hilfe bitten“, so Cullens.

Langfristig soll die KI laut dem Axians-Experten ein Problem sogar lösen, noch bevor Sie es erkannt haben. Bereits heute können einige kollaborative Tools bei der Arbeit an einem Projekt einen entsprechenden Hinweis geben, wenn Teile davon schon von anderen Beschäftigten des Unternehmens bearbeitet wurden.

Erhöhung der Produktivität

„Kognitive Zusammenarbeit optimiert die Arbeit der Beschäftigten und spart Zeit, sodass sich die Mitarbeitenden auf mehrwertorientierte Aufgaben konzentrieren können. Dadurch wird die Kooperation zwischen den verschiedenen Abteilungen stimmiger und effizienter“, unterstreicht Cullens.

„Eine erfolgreiche Zusammenarbeit setzt natürlich entsprechende Tools voraus. Diese müssen von den Mitarbeitenden aber vor allem auch aktiv genutzt werden“, warnt der Axians-Experte.

Eine erfolgreiche Zusammenarbeit setzt natürlich entsprechende Tools voraus. Diese müssen von den Mitarbeitenden aber vor allem auch aktiv genutzt werden“, warnt der Axians-Experte. „Deshalb muss man den Anwenderinnen und Anwendern unbedingt vermitteln, welche Vorteile sie dadurch haben. Beispielsweise können sie im Homeoffice von zu Hause aus arbeiten und erreichen so ein besseres Gleichgewicht zwischen Familie und Beruf“, meint er abschließend.

15/10/2020